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Der Schutt der Maya

Schutt der Maya (pixabay.com - CC0)
Schutt der Maya (pixabay.com - CC0)

Chiapas, Mexiko. Rico Dominguez kann es noch nicht wirklich fassen. Die mexikanische Regierung hat am 15.02.2016 die Erlaubnis erteilt, alle Hinterlassenschafften der Maya im Grabungsgebiet zu entfernen. Die dafür nötigen Mittel werden aus dem laufenden Haushalt bereit gestellt.

“Ich freue mich und bin aufgeregt zur gleichen Zeit”, versucht der Archäologe und Ausgrabungleiter seine Stimmung in Worte zu fassen. Sein ganzes Ausgrabungsteam ist nun in Hochstimmung versetzt, beginnt doch endlich der wichtige Teil ihrer Arbeit.

 

Luftbilder und Maya

 

Am 01.02.2015 werteten Rico Dominguez und sein Team Luftbilder aus, die rund um die Wasserfälle von Agua Azul gemacht worden. Dabei stieß das Team auf künstliche Strukturen, die sich deutlich vom Urwald abhoben. “Die Auflösung war sehr gut, sodass wir sofort sehen konnten, dass es sich um Produkte der Maya handelte, leider”. Der junge Archäologe kann sich nur schwer damit abfinden, dass die Maya in diesem Teil Mexikos so aktiv waren.

Die haben den halben mexikanischen Süden mit ihren Steinquaderbergen zugestellt. Das macht es uns enorm schwer, an die interessanten Grabungstätten heran zu kommen”.

 

Dennoch organisierte er eine Ausgrabungskampagne und der auf den Luftbildern entdeckte Teil des Regenwaldes wurde frei gelegt. Hierbei stießen sie auf eine 56 Meter hohe Steinpyramide, zwei ca. 25 Meter hohe Tempel und diverse kleine Nebengebäude, von denen aber nur noch die Fundamente übrig sind. Selbst die aufwendigen Malereien im Inneren der Tempel sind noch erstaunlich gut erhalten.

 

Das steht so nicht in der Bibel

 

Die Kulträume konnten wir schon genau identifizieren”, so der Dominguez. Die beiden Tempel sind in sehr gutem Zustand. “In den Tempeln wurden Ixbalanqué und Ix Chebel Yax verehrt. Die Maya waren reichlich kreativ darin, Konsonanten aneinander zu reihen und das Produkt anschließen auf die abenteuerlichsten Arten und Weisen zu verehren.”

Rico Dominguez, ebenfalls bekennender Christ, kann seine Abscheu über derart okkulte Handlungen nicht ganz verbergen. “Nun ja, nichts davon steht in der Bibel, oder?”, fragte er grinsend, als er eine weitere geborgene Figurine der Maya in die Schuttmulde wirft.

Erst die Europäer waren in der Lage, diesem Treiben ein Ende zu setzen. “Sie brachten diesen armen Menschen den Erlöser und die Erkenntnis, dass man nicht nackt auf Steinen tanzen brauchte, um erlöst zu werden”.

Kurz nach der Entdeckung beantragten die Archäologen die Entfernung aller Hinterlassenschaften der Maya beim mexikanischen Innenministerium.

 

Die eigentliche Arbeit beginnt nun

 

Tausende Steinquader müssen nun entfernt werden, denn das Grabungsteam ist sehr gespannt darauf, was unter diesen Steinen liegt.

Die Steine selbst sind in der Bauindustrie sehr begehrt. Sie werden zerkleinert und als Streusplit, sowie, vermengt mit Teer, als Straßenbelag verwendet.

 

Die Maya haben hier ohne Plan, Sinn und Verstand eine Anlage angelegt, die keinerlei nachvollziehbaren Nutzen hatte”, bestätigt uns Inez Mayor, Mitarbeiterin im mexikanischen Innenministerium und verantwortlich dafür, dass die Entsorgung der Schuttberge der Maya reibungslos von statten geht. 6 Monate wurden für diese Arbeiten veranschlagt. “Wir haben den Europäern Jesus, Bildung und staatliche Strukturen zu verdanken. Den Maya haben wir nur diese mühsame und teure Arbeit zu verdanken”.

 

Und was hofft Rico Dominguez zu finden, wenn die eigentliche Ausgrabung beginnt? “Von römischen Tempeln, bis altgriechische Amphibien, meiner Hoffnung und meiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Das Erbe unserer Nation ist ein geheimnisvoller Schatz, vergraben unter dem Dach der Urwälder und dem Müll der Maya”.


(Dieser Artikel stammt von Rosita Dominguez und erschien zunächst im Magazin "Archäologie und heiße Frauen". Mit Erlaubnis der Autorin durfte der Artikel auch hier erscheinen. Rosita Dominguez ist Journalistin, Pferdezüchterin, Bierbrauerin und arbeitet ehrenamtlich als Bürgermeisterin iherer Heimatstadt San Miguel.) 


Sumpfgaserscheinung in Südamerika.

Sumpfgas oder Raumschiff? Die Expertenmeinungen gehen auseinernder. (The National Archives UK -  flickr commons)
Sumpfgas oder Raumschiff? Die Expertenmeinungen gehen auseinernder. (The National Archives UK -  flickr commons)

Santiago de Chile, Chile:  In der Nacht von Freitag auf Samstag (19./20.02.2016) kam es zu einer außergewöhnlichen Erscheinung am Himmel von Santiago de Chile. Beschrieben wird eine “nie dagewesene Sumpfgaserscheinung”. Die Berichte beschreiben das Objekt weitgehend übereinstimmend als dreieckförmigen, fliegenden Winkel mit 6 roten Lichtern an jedem Ausleger. Die Größe wird mit ca. 1000 Metern im Durchmesser von Flügelspitze zu Flügelspitze.  Das Objekt verharrte mehrere Stunden vollkommen bewegungslos über der Hauptstadt. Wie der Bürgermeister berichtet, gingen in diesen Stunden tausende Anrufe bei Polizei und Feuerwehr ein.

“Ich habe noch nie so viel Sumpfgas auf einmal gesehen”, schreibt Esta Rodriguez auf Twitter. In weiteren sozialen Netzwerken und auch auf Videoplattformen beschreiben Zeugen eine riesige Sumpfgaswolke, die stundenlang  über der Stadt schwebte. Niemand habe jemals so etwas vorher gesehen.

Viele Zeugen wollen ein lautes Brummen gehört habe, das von dieser Erscheinung ausging. Auch soll in vielen Gebäuden der Strom ausgefallen sein.

Bereits am Sonntag äußerte sich der Pressesprecher der chilenischen Luftwaffe zu dem Vorfall: “Wir hatten Radarkontakt zu dem Objekt und haben daraufhin eine Alarmrotte in Richtung des Objekts geschickt. Je näher die Flugzeuge dem Objekt kamen, desto mehr Bordelektronik viel aus. Wir mussten den Einsatz aufgrund der Absturzgefahr abbrechen. Die Piloten der Flugzeuge berichteten uns, dass sich mehrere leuchtende Kugeln von dem großen Objekt lösten und ihre Kampfflugzeuge mehrfach eng umkreisten.Wir können und wollen nicht ausschließen, dass es sich um ein künstlich geschaffenes Objekt handelt, das entweder Menschengemacht, oder anderen Ursprungs ist”.

 

Sumpfgasproblem oder doch UFO?

 

Der letzte Satz sorgte für einen Sturm der Entrüstung in den sozialen Medien.

“Die Luftwaffe will mal wieder den kleinen grünen Männchen die Schuld geben. Sie wollen auf keinen Fall zugeben, dass wir ein massives Sumpfgasproblem in Chile haben”, empört sich ein Nutzer auf der Facebookseite der chilenischen Luftwaffe. Eine weitere Nutzerin schreibt: “Es ist nicht die erste Erscheinung über Chile und es wird nicht die letzte sein! Wann unternimmt das Militär endlich etwas gegen die Sumpfgasbedrohung?”.

Auch eine Selbsthilfegruppe von Entführungsopfern von Sumpfgas meldete sich zu Wort. “Wir sind entrüstet über das Verhalten der Luftwaffe. Viele von uns legen glaubhaft Zeugnis ab, dass sie von Sumpfgas entführt worden sind und das medizinische Experimente an ihnen vorgenommen worden. Namhafte Ärzte haben dies immer wieder bestätigt. Das die Luftwaffe nun wieder Außerirdische als lasche Ausrede für diese Phänomen bemüht, ist eine Ohrfeige ins Gesicht von Sumpfgasentführungsopfern”.

 

Sonderkommission soll vermitteln

 

Eine von der Regierung eingesetzte Sonderkommission soll den ganzen Vorfall nun untersuchen und aufarbeiten. Hierzu werden die Zeugen befragt, Bildquellen ausgewertet und auch die Daten der Luftwaffe ausgewertet. Der Druck auf diese Kommission ist enorm. Schon jetzt wird vor dem Verteidigungsministerium demonstriert. Die Gruppe skandiert “Keinen Raum für die Alienlüge, Sumpfgas bedroht unsere Nation”.

Einer der Demonstranten ist Miguel S., ein Farmer am Stadtrand von Santiago de Chile und er fasst die Stimmung so zusammen: “Wann immer der Himmel leuchtet, Menschen entführt und es zu außergewöhnlichen Sichtungen kommt, sind es Aliens, die das verursachen. Wir wollen die Regierung endlich zwingen, die Wahrheit über Sumpfgas offen zu legen”. Miguel S. selbst ist ebenfalls betroffen, so sagt er. Letztes Jahr hat Sumpfgas dreien seiner Kühe die Euter und die Eierstöcke mit bisher unbekannter Präzision entfernt.  Die Tiere verendeten jedoch. “Und nun sagen sie mir, das Aliens so was können und Sumpfgas nicht”, fragte der Bauer und schloss sich wieder den Demonstranten an.

(Dieser Artikel stamm von Miguel Delaria Mendoza Gonzales, Webdesigner, Buchhalter und Student der theoretischen byzantinischen Kunst an der Universität in Valparaìso)